Wir brauchen Schweiz – sowohl am Berg als auch in der Stadt.

Das Vertrauen ins Ferien- und Kongressland Schweiz zurückgewinnen, nach dem Stillstand den Tourismus wieder ankurbeln, das sind die Ziele von Schweiz Tourismus (ST) in diesem Sommer. «Ich brauch Schweiz», jetzt erst recht, so die Botschaft der außerordentlichen Sommer- und Städtekampagne, die am 05. Juni 2020 in Zürich virtuell lanciert wurde. 

ST lancierte am 5. Juni 2020 eine außergewöhnliche Sommersaison. Nach Monaten des touristischen Stillstands gilt es jetzt umso mehr, die Nachfrage nach Ferien und Reisen in der Schweiz gezielt zu stimulieren. Unter dem Titel «Ich brauch Ferien. Ich brauch Schweiz.» rief ST deshalb emotional und auf allen Kanälen zu Sommerferien und Städtereisen in der Schweiz auf. Zielpublikum sind zu Beginn die einheimischen Gäste sowie die Touristinnen und Touristen in Deutschland und Frankreich, gefolgt von weiteren europäischen Ländern. Nach und nach werden auch die weltweiten Werbemaßnahmen wieder gestartet. Im Zentrum steht die Promotion der ganzen Vielfalt der touristischen Schweiz. Es handelt sich um eine der größten globalen Werbeoffensiven, die ST in den letzten Jahren lanciert hat. Der neue Slogan «Ich brauch Schweiz.» ist dabei langfristig ausgelegt und wird auch in den kommenden Jahren eingesetzt werden.

*Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich. 28. Mai 2020

Europa und Übersee folgen auf den Markt Schweiz
Dank des eigenen «Market Indicator System» analysiert ST den Weltmarkt tiefgehend und ist hervorragend in der Lage, den besten Moment für den Neustart der Marketingaktivitäten in jedem Markt zu bestimmen. Die Marktbearbeitung erfolgt also zeitversetzt, zuerst in der Schweiz und in den Nachbarländern Deutschland und Frankreich, dann in allen europäischen Nahmärkten und schließlich in den Fernmärkten Ost und West. In der Schweiz wird unter anderem mit dem bekannten Deutschschweizer Humor-Duo «Divertimento» sowie den Westschweizer Komikern «Vincent & Vincent» originell für Ferien dies- und jenseits des Rösti Grabens geworben.

Business Events bis 300 Personen erlaubt
Seit dem 1. Mai 2020 sind Business Meetings in Hotels in kleiner Runde wieder erlaubt. Seit dem 6. Juni nun auch in Kongresszentren und weiteren Lokalitäten und mit bis zu 300 Teilnehmern. Die Branchenverbände haben Schutzkonzepte erarbeitet, welchen die einzelnen Anbieter auf ihre Betriebe adaptieren. Damit die Umsetzung sichergestellt wird, muss eine dafür verantwortliche Person bezeichnet werden.

Schutzkonzept «Clean & Safe»
Um das Vertrauen der Gäste aus dem In- und Ausland in die Schweiz als sicheres und sauberes Reiseland zu stärken, haben die Tourismusbranchenverbände ein «Clean & Safe»-Label ins Leben gerufen. Initiiert wurde die Kampagne von ST als Bestandteil des «Recovery Plans». Das Label zeigt den Gästen, dass sie einen Betrieb besuchen, der sich bewusst zur Einhaltung des Schutzkonzeptes verpflichtet hat. Das «Clean & Safe»-Label wird von den jeweiligen Branchenverbänden zur Verfügung gestellt. Es stehen insgesamt sechs branchenspezifische Labels zur Verfügung, die visuell vom branchenübergreifenden Label abgeleitet wurden (für Hotellerie, Gastronomie, Schifffahrt, Seilbahnen, ÖV und Meetings).

Die aktuellen Vorgaben in Sachen Meetings sind unter dem nachfolgenden Link zu finden https://www.myswitzerland.com/de-de/planning/about-switzerland/clean-safe/

Zusätzliche Bundesgelder als nachhaltige Unterstützung
Angesichts der großen Schäden, welche die Pandemie im Schweizer Tourismus angerichtet hat und teilweise weiter anrichtet, hat das Parlament eine substanzielle Unterstützung der Branche gesprochen. Von den 40 Mio. CHF gehen 20 Mio. CHF zur Entlastung an die Tourismuspartner, verteilt nach einem pragmatischen Schlüssel: Die touristischen Partner von ST erhalten «Marketing-Guthaben». Die andere Hälfte der zusätzlichen Gelder fließt direkt in die erwähnten, außerordentlichen Marketingaktivitäten von ST. Dabei werden sie zu einem Drittel in diesem Jahr und zu zwei Dritteln im nächsten Jahr eingesetzt. 38 % der Mittel werden in der Schweiz investiert, 35 % in Europa und 20 % in den Überseemärkten. Die verbleibenden 8 % der Mittel fließen in globale Sonderprojekte.

 

Fotos/Logo:(c)MySwitzerland